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Heizung und Fahrrad heizen und lüften

Richtig heizen und lüften

Richtig heizen und lüften will gelernt sein – vor allem im Winter, wenn die Temperaturen fallen. Wenn du für ein rundum gutes Klima sorgst, sparst du nicht nur Geld, sondern auch tust auch deiner Gesundheit etwas gutes. Zudem ist es auch möglich, dein Zuhause via App zu steuern, um die Temperatur genau an deine Bedürfnisse anzupassen.

Grundlegendes

Du merkst es wahrscheinlich gar nicht, aber jeder Mensch gibt Feuchtigkeit ab. Auch beim Schlafen – da sind es ca. 50 Gramm die Stunde. Bei körperlichen Tätigkeiten wie z.B. Hausarbeit sind es noch mehr und auch Pflanzen sorgen für mehr Feuchtigkeit in deiner Wohnung. Durch Kochen und Duschen kommt schnell eine ganze Menge zusammen. Wenn die Luft dann an den kalten Wänden abkühlt,kann diese weniger Feuchtigkeit aufnehmen und es kann sich sehr schnell Schimmel bilden. Auch solltest du deine Heizkörper nicht abdecken, da die Leistung durch Vorhänge, Wäsche oder auch Möbel beeinträchtigt werden kann.

Du wohnst im Altbau? Gerade dort kommt es oft zu undichten Stellen. Kurzfristig und schnell hilft es hier, die betroffenen Stellen abzudichten. Sogenannte Kältebrücken sollten im Rahmen von Modernisierungsmaßnahmen beseitigt werden. Ebenso solltest auch die Wände isolieren lassen.

Eine weitere sinnvolle Maßnahme kann sein, die Heizungen zu entlüften. Die Energie wird nur dann optimal genutzt, wenn das Wasser zirkulieren kann. Spätestens, wenn es gluckert oder pfeift, solltest du die Luft rauslassen.

Deine Wohnung wurde modernisiert und dein Vermieter hat die Miete erhöht? Mehr zum Thema Mieterhöhung prüfen findest du hier.

Richtig heizen und lüften – so gehts!

Das A und O ist natürlich ein regelmäßiger Luftaustausch.

Das A und O ist natürlich ein regelmäßiger Luftaustausch.

  • Lüften nach dem Schlafen. Das klingt trivial, ist aber wichtig. Wie oben erwähnt, geben wir im Schlaf auch Feuchtigkeit ab, die am nächsten Tag rausgelassen werden sollte.
  • Lüften nach Kochen und Duschen: Egal ob beim Duschen oder Kochen – wenn du Wasser verwendest, ist kurzes Stoßlüften eigentlich unumgänglich. Wichtig ist nur, dass du die Türen dabei geschlossen hältst, sonst zieht die Kälte in andere Räume.
  • Lüften mit Pflanzen: Gerade Pflanzen tragen zu einem feuchteren Raumklima bei. Spätestens, wenn sich Wassertropfen an der Fensterscheibe bilden, solltest du beginnen zu lüften.

Wichtig ist auch, dass du die Räume nicht komplett auskühlen lässt. Wenn du einen komplett kalten Raum aufheizt, kostet das eine Menge Energie, was sich am Ende auf deiner Abrechung niederschlagen kann. Je nach Raumgröße reichen schon 5-10 Minuten aus, um einen Luftaustausch zu garantieren. Mit der Restwärme ist der Raum am Ende wieder schneller warm. Auch sollte es selbstverständlich sein, während des Lüftens die Heizkörper komplett auszuschalten. Sonst zieht die kalte Luft nach draußen und so wird wieder mehr Energie verschwendet.

Doch was, wenn du den ganzen Tag arbeiten bist und erst spät nachmittags oder abends nach Hause kommst? Hier bietet es sich an, die Heizung den Tag über auf niedriger Stufe laufen zu lassen. Eine Alternative stellen z.B. Apps zur Heizungssteuerung dar, mit denen du die Temperatur nach deinen Wünschen regulieren kannst.

Die ideale Raumtemperatur

Die ideale Raumtemperatur liegt im Wohnzimmer bei 20-23 Grad

Wenn du richtig heizen und lüften willst, musst du die (für dich) richtige Raumtemperatur finden. Die meisten Menschen fühlen sich doch bei relativ ähnlichen Temperaturen am wohlsten. Empfehlungen für die ideale Raumtemperatur gibt es sogar vom Bundesumweltamt.

Die ideale Raumtemperatur liegt im Wohnzimmer bei 20-23 Grad und im Schlafzimmer bei 17-20 Grad.

Richtig heizen und lüften im Winter

Gerade im Winter gibt es beim Thema richtig heizen und lüften ein wenig mehr zu beachten, als bei warmen Außentemperaturen. Am liebsten würdest du dich in deinem warmen Zuhause einmummeln und keine kalte Luft hereinlassen?

In kalten Monaten reicht kurzes Stoßlüften vollkommen aus. Dafür reicht es aber nicht, die Fenster nur auf Kipp zu öffnen, Am besten öffnest du sie sperrangelweit für ca. 10-15 Minuten. Solange kannst du dich in dein Bett kuscheln oder dir einen warmen Tee oder Kaffee machen. Steht das Fenster nur auf Kipp, geschieht der Luftaustausch nur langsamer.

Hilfreich ist es auch, zwei gegenüberliegende Fenster zu öffnen. Diese müssen nicht zwangsläufig im gleichen Raum sein. So beschleunigst du auch den Luftaustausch.

Erst, wenn alle Fenster wieder geschlossen sind, lohnt es sich, die Heizungen wieder anzustellen. Am besten ist es, wenn du sogar mehrmals täglich durchlüftest – sofern du den Tag über zu Hause bist.

Welche Vorteile hat es?

Einige Vorteile, die sich durch richtig heizen und lüften ergeben, sind ziemlich offensichtlich: Du zahlst weniger Energiekosten und beugst Schimmelbildung und somit auch potenzielle Krankheiten vor. Zudem schützt du dadurch auch die Bausubstanz.

Smart Home Heizung

Smart Home Heizung Google Home

Viele Heizungen lassen sich mittlerweile auch per App oder Sprache steuern oder passen sich sogar deinen Gewohnheiten an. So wird nicht den ganzen Tag geheizt, während du bei der Arbeit bist, sondern wirklich nur dann, wenn du es brauchst. So musst du den Heizkörper nicht den ganzen Tag auf niedriger Stufe laufen lassen. Hierbei geht es auch darum, mit möglichst wenig Aufwand möglichst viel Energie zu sparen und sich trotzdem Zuhause zu fühlen. Zum Beispiel durch Geofencing wird die Temperatur gesenkt, wenn niemand zu Hause ist.

Wie du siehst, lohnt sich solch eine Investition, auch aus finanziellen Gründen, wenn die Betriebskostenabrechnung im Briefkasten liegt. Wie du diese überprüfst, liest du hier.
Du kannst hier sogar noch weiter gehen und auch deine Beleuchtung und sogar Fenstersensoren via App steuern.
Am Ende hast du die Qual der Wahl, für welches der verschiedenen Systeme du dich entscheidest. So oder so kannst du die Temperatur und auch die Uhrzeiten optimal an deine Bedürfnisse anpassen lassen – auch wenn du mal später nach Hause kommst oder eine Nachtschicht zu Hause einlegen musst.
Auch das Anbringen gestaltet sich sehr unkompliziert. Du musst den alten Thermostat ab- und den neuen wieder anschrauben. Lass dich beim Kauf aber nicht nur vom Preis beeinflussen – lies dir am besten mehrere Rezensionen und Testurteile durch, bevor du dein Zuhause umgestaltest und deine Nebenkosten nicht in die Höhe schießen.

Wir von Housy wünschen dir, dass du gut durch den Winter kommst, ohne zu frieren. Mehr zum Thema Fehler in der Nebenkostenabrechnung findest du hier.

Raymond Naseem

Raymond Naseem

Co-Founder, Housy GmbH

Sebastian Melchert

Sebastian Melchert

Co-Founder, Housy GmbH