1) Behutsam und verantwortlich für ruhevolle Umgebung sorgen

Wichtig dafür, dass Hund, Katze, Vögel und Co. sich beim Umzug mit Haustier auch im neuen Zuhause und in der noch ungewohnten Umgebung so entspannt wie bisher verhalten, ist, sie behutsam an das „Neue“ heranzuführen. Die meisten Haustiere nehmen die auf sie einprasselnden veränderten Gerüche und Eindrücke mit sämtlichen Sinnen auf. Beim Umzug wird nun eine wahre Flut der Emotionen auf sie einprasseln. Wichtig ist es beim Umzug mit Haustier, Ruhe zu bewahren. Kleintiere sollten in ihrem Käfig einen Rückzugsort haben, wo sie sich verkriechen können. Den Vogelkäfig könnt ihr zum Beispiel mit einem Laken abdecken.
2) Umziehen mit Hund – wenn der geliebte Vierbeiner verpflanzt wird

Der Hund ist ein Tier mit Revierverhalten; exakt dieses Revier wird ihm nun genommen und gegen ein anderes ausgetauscht. Nicht zu unterschätzen, was das für die Psyche des Vierbeiners beim Umziehen mit Hund bedeutet. Schließlich orientieren sie sich mit ihren Instinkten an einer festgelegten Rangordnung und starken, zuverlässigen Hierarchien. Außerdem haben Hunde – im Gegensatz zu den meisten anderen Haustieren – feste Bezugspersonen. „Frauchen“ oder „Herrchen“ werden zum Rudelführer. Beim Umziehen mit Hund, werden Rüden und auch Weibchen das neue Refugium markieren und ihren Platz im „Nachbarschaftsrudel“ sichern. Vergesst nicht, dass der treue Vierbeiner für eine gewisse Zeit emotional entwurzelt ist. Gebt ihm die Zeit, zum Umgewöhnen. Lasst ihn die bislang fremden Hunde in der Nachbarschaft kennenlernen, wenn möglich mit ihnen spielen und macht ausgiebige Spaziergänge. Noch besser: Ihr fahrt schon Wochen vor dem eigentlichen Umzug dorthin und lasst euren Begleiter die Gegend frühzeitig erkunden. So wird beim Umzug mit Hund im Anschluss vieles einfacher und ihr braucht keine charakterliche Veränderung eures Kameraden zu befürchten.
3) Der Fiskus ruft nach deinem treuen Liebling

Beim Umzug mit Hund gibt es auch die selbstverständlichen behördlichen Vorgaben: Sofern sie nicht nachgewiesenermaßen als betrieblicher Wachhund eingesetzt werden, sind die vierbeinigen Kameraden hundesteuerpflichtig. Das heißt: Der Hund muss bei der Gemeinde am ehemaligen Wohnort abgemeldet und am nun aktuellen Wohnort wieder angemeldet werden. Welcher Hund mag schon peinlich berührt ohne Hundemarke durch die Gegend laufen, ….
4) Umzug mit Katze – der Unabhängige muss erstmal lernen, wo er hingehört

Die schnurrenden Vierbeiner müssen zunächst die Wohnung als ihren Bezugspunkt, als ihr Zuhause akzeptieren. Es ist der Ort, an dem sie künftig ihr Futter und die Streicheleinheiten bekommen, die geborgene Umgebung, in die sie nach ihren streunenden Ausflügen jederzeit wieder zurückkehren. Katzen sollten frühestens nach vier Wochen aus der neuen Wohnung gelassen werden, besser noch etwas später. Immer dran denken: Das hat nichts mit Gefängnis zu tun. Stattdessen ist das gut für die Katze und ihren Menschen. Je sicherer sie sich bei aller Unabhängigkeit dessen ist, wo sie hingehört, desto entspannter kann sie anschließend ihre Kreise ziehen und umso zuverlässiger wird sie wieder heimkehren.
5) Der Zeitfaktor – Balance zwischen Hektik und ruhevoller Geborgenheit

Während des Umzugs selbst wirst du vermutlich keinerlei Zeit haben, dich selbst um das Tier zu kümmern. Alles muss irgendwie verpackt werden. Die Möbel und Kartons wollen auf- und abgeladen, getragen und in der neuen Wohnung an der richtigen Stelle platziert werden. Wenn du es ehrlich betrachtest: An entspanntes Wohnen ist im ersten Moment noch nicht zu denken. Ganz im Gegenteil: Am Anfang steht das Chaos. Du wirst es mit der Freude über deine Traumwohnung stückweise entwirren. Ein Haustier lässt sich aber nicht einfach wie ein Stuhl in der Diele parken. Glaub‘ es oder nicht, es ist viel sensibler und empfindsamer als du selbst. Es muss jemand her, der den Hund, die Katze – oder welches Tier auch immer du an deiner Seite hast – betreut. Eine vertraute Person, die sich kümmert. Den Betreuer stattet ihr natürlich zuvor mit Futter, Wasser und allen erforderlichen Dingen aus, damit er das Tier rundum bestens versorgen kann.
6) Artgerecht und nachbarschaftstauglich – nur das funktioniert

Übrigens: Keine Frage, Haustiere werden nicht von jedem Vermieter mit offenen Armen empfangen. Befürchtet wird immer wieder, dass die Hausgemeinschaft sich gestört fühlen könnte, sei das durch Schmutz, Lärm oder weil es eben auch Menschen gibt, die schlichtweg Angst vor Tieren haben. Vermieter haben allerdings keine Rechtsgrundlage, Haustiere grundsätzlich und ausnahmslos zu verbieten. Es muss einfach passen, und dafür reicht die menschliche Logik. Klar, dass ihr in einer 50-qm-Wohnung kein Pony, Minischwein oder Schaf halten dürft. Das gebietet nicht nur der Respekt vor den Mitbewohnern, sondern auch die Empathie vor den Tieren und deren artgerechter Haltung. Keinem Lama ist damit gedient, für das tägliche Geschäft erstmal vier Treppen runter nach draußen traben zu müssen. Eine ausgewachsene Kobra kommt auch nicht unbedingt in Frage. Bei exotischen Tieren müsst ihr euch auf das Machbare beschränken. Letztlich will das sagen, dass eine vernünftige und artgerechte Haltung möglich sein muss.

Wir sind davon überzeugt, dass ihr die richtige und verantwortliche Lösung für euren Liebling beim Umzug mit Haustier finden werdet. Solltet ihr Fragen haben oder Hilfestellung benötigen: Das Team vom Housy steht euch jederzeit gerne zur Verfügung. Natürlich freuen wir uns auch über eure Erfahrungen und Ratschläge. Haltet euch nicht zurück, von euren Erlebnissen zu berichten. Andere können davon nur profitieren.






