1) Belegbare Bonität
Selbstverständlich gibt es zahlreiche Aspekte, die Vermieter – ob bewusst oder unterbewusst – in ihre Entscheidung einfließen lassen. Ganz oben steht dabei die Bonität. Leicht nachvollziehbar; einerseits überlassen die Vermieter den Mietern in Form der Wohnung einen hohen Wert. Auf der anderen Seite steht der hierzulande hohe Mieterschutz. Ist ein Mietobjekt erstmal bezogen, ist eine Räumungsklage auch bei Mietschulden äußerst umständlich, meistens unangenehm und immer kostspielig. Das will man natürlich bereits im Vorfeld unbedingt vermeiden, was sich nur durch die belegbare Zahlungsfähigkeit der künftigen Bewohner wenigstens einigermaßen sicherstellen lässt.
Fakt ist: Ideal vorbereitet ist man für den Besichtigungstermin, wenn aus den eigenen Finanzen bereits beim ersten Kennenlernen kein Versteckspiel gemacht wird, stattdessen mit entsprechenden Dokumenten die Bonität belegt wird. So ist es vorteilhaft, die Schufa-Auskunft gleich beim Besichtigungstermin vorzeigen zu können, gerne auch die Mietschuldenfreiheits-Bestätigung. Zumal es aber darum geht, die Miete nicht nur einmal, sondern dauerhaft pünktlich zahlen zu können, sind auch Unterlagen geeignet, mit denen die solide Lebenssituation dargestellt werden kann, wie beispielsweise unbefristete Arbeitsverträge etc. Sinnvollerweise werden diese Unterlagen vergleichbar mit einer Bewerbungsmappe zusammengestellt und dem potenziellen Vermieter unaufgefordert vorgezeigt. Die ist nicht weniger als die eigene Visitenkarte mit belegbaren Daten. Letztlich ist jede Besichtigung immer bidirektional: Der Vermieter lässt die Wohnung besichtigen; die potenziellen Mieter lassen sich selbst besichtigen.
2) Lebensverhältnisse
Nicht zu unterschätzen für die Wohnungsvergabe ist die persönliche Lebenssituation. Und das auch weit über die finanziellen Aspekte hinausgehend. Der Vermieter hat ein immenses Interesse daran, dass „die Neuen“ mit den vorhandenen Bewohnern in der Hausgemeinschaft harmonieren. Das lässt sich keinesfalls faktisch belegen, allenfalls vermuten. Dennoch bleibt es Tatsache, dass hier versucht wird, auf Basis der eigenen Menschenkenntnis zu entscheiden. Menschen sind nun mal komplexe Wesen, die nicht automatisch wie Puzzleteile miteinander kombiniert werden können. Wem sollte das deutlicher bewusst sein, als Vermietern. Damit das auf lange Sicht funktionieren kann, ist es wichtig, sich im Gespräch nicht zu verstellen, zugleich aber aufzuzeigen, wie der eigene Tag beruflich und privat abläuft, wie viele Personen – oder Tiere – zur Familie gehören und vieles mehr. Dazu besteht selbstverständlich keinerlei Verpflichtung. Aber Offenheit steigert die Chancen und kann etwaige Probleme auf lange Sicht vermeiden.
3) Geringster Aufwand bei der Interessentensuche
Der übliche Vermieter will bei der Suche nach geeigneten Mietinteressenten so wenig Aufwand wie möglich haben. Die Vermarktung der Wohnung ist zunächst Vermietersache bzw. Aufgabe des Maklers, sofern einer beauftragt wird. Eine Flut von Mietinteressenten nach dem Gießkannen-Prinzip, bei der der Vermieter dann umständlich die Kandidaten bewerten, vorsortieren, zum Besichtigungstermin einladen und ggfs. zu- oder absagen muss, sorgt allerdings für das exakte Gegenteil. Weitaus zielführender ist es, die Anforderungen, Wünsche und Skills bereits im Vorfeld abzugleichen. Es muss schlichtweg passen. Zahlreiche Vermieter nutzen deshalb bereits das Angebot von Housy. Die Vorauswahl der Interessenten wird bei uns auf algorithmischer Basis durchgeführt, wodurch der Arbeitsaufwand für Vermieter maßgeblich reduziert wird. Insofern ist der Eintrag auf housy.de auch für Wohnungssuchende der sinnvolle Weg.
4) Schnellstmögliche Vermietung und niedrige Fluktuation
Das Letzte was ein Vermieter gebrauchen kann, ist ein langer Leerstand der Wohnung. Obschon der teilweise als Verlust steuerlich abgeschrieben werden kann, bekommt der Vermieter trotz laufender Betriebskosten in dieser Zeit schlichtweg keine Miete. Insofern wird er die Wohnung so schnell wie möglich wieder belegen wollen. An diesem Punkt sind solche Interessenten deutlich im Vorteil, die beim Einzugstermin flexibel sind, also diejenigen, die innerhalb kürzester Zeit einziehen können. Zumal die meisten Menschen bei ihren bestehenden Mietverträgen Kündigungsfristen haben, wird es oftmals einen Kompromiss geben, bei dem die beiden Parteien sich zeitlich entgegenkommen. Ist es einer Person möglich, direkt zum vorgegebenen Bezugstermin einzuziehen, die andere hingegen benötigt noch weitere drei Monate, ist auch bei ähnlichen Skills ziemlich klar, wer den Zuschlag erhalten wird. Optimal also, wenn der Einzug übergangslos nach Auszug des bisherigen Mieters machbar ist.
Ebenso betrifft das übrigens auch die von Vermietern definitiv unerwünschte hohe Fluktuation. Jeder kurzfristige Mieterwechsel kostet wieder Zeit, Geld und Nerven. Zudem wird der Zustand des Mietobjekts durch Ein- und Auszug auch nicht besser. Eine weitere Befürchtung von Vermietern bei hoher Fluktuation ist, dass die sich negativ auf die Atmosphäre innerhalb der Hausgemeinschaft auswirken kann. Wer sich beispielsweise als Student zeitlich begrenzt in einer Stadt befindet, kann die „Jahre“ relativ genau definieren, was sich durchaus positiv auswirken kann. Noch besser liegt man im Rennen, wenn man das Interesse an einem wirklich dauerhaften Zuhause signalisiert.
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5) Sympathisches Auftreten
Es ist eine Frage des Respekts, bei einem Besichtigungstermin ordentlich, pünktlich und gut vorbereitet zu erscheinen. Schon das ist für den Vermieter beim ersten Kennenlernen ein Signal für die Seriosität der künftigen Bewohner. Durch freundliches, offenes und sympathisches Verhalten wird vermittelt, ob man selbst in die Hausgemeinschaft passt. Zugleich wird das als Statement für geordnete Lebensverhältnisse interpretiert. In diesem Erstgespräch sollten Interessenten sich lösungsorientiert zeigen, weder ihnen selbst wichtige Aspekte verschweigen, noch ihre eigenen Interessen – und Rechte – in den ausschließlichen Mittelpunkt stellen. Sie sollten weder unterwürfig gegenüber dem Vermieter sein, noch sollten sie den etwaigen Makler als ihren Handlanger verstehen. Er ist es nicht. Es geht um ein Gespräch auf Augenhöhe, in dem festgestellt werden soll, wie gut die Parteien – dauerhaft (!) – zueinander passen. Unter dem Strich steht, dass der Vermieter keinerlei Interesse hat, sich mit der Vergabe ein neues Problem zu schaffen. Er benötigt eigenständige, ehrliche und zuverlässige Bewohner.
Private und berufliche Skills lassen sich inklusive etwaiger Dokumente im Profil bei Housy übersichtlich einpflegen. Der immense Vorteil ist, dass der Vermieter durch das komprimierte „Bewerbungspaket“ bereits im Vorfeld einen positiven Eindruck der geeigneten Kandidaten erhalten kann. Und das maßgeblich zeitsparend und strukturiert übersichtlich. Spätestens beim Besichtigungstermin vor Ort muss dieser „virtuelle“ Eindruck mit Dokumenten, Unterlagen und freundlichem Auftreten untermauert werden.
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