1. Ein Blick in die neue Wohnung
Wie groß ist die neue Wohnung? Wie ist sie geschnitten? Passen alle Möbel rein? Diese Fragen sind für einen Umzug von großer Wichtigkeit. So stellst du fest, ob und vor allem wie deine Möbel in die neue Bleibe passen. Miss die Wohnung auch ruhig aus, wenn du ganz sicher sein willst.
In der neuen Wohnung sind kleine Schäden? Dokumentiere diese unbedingt mit Fotos und teile sie dem Vermieter mit. Sonst sitzt du beim nächsten Umzug noch auf den Schäden fest und kriegst Probleme mit der Kaution.
2. Fristgerecht kündigen
Beim Umzug planen solltest du dich vorher fragen, was alles vorher ansteht. Dazu gehört zum einen natürlich die Kündigung des aktuellen Mietvertrags. Hier ist es wichtig, dass du die Kündigungsfrist beachtest. Wenn du nicht früher aus dem Mietvertrag aussteigen kannst, hast du die Möglichkeit, deinem Vermieter einen Zwischenmieter oder einen Nachmieter anzubieten.
Überschneidungen in der Mietzeit müssen aber nicht unbedingt was Schlechtes sein. So hast du genug Zeit, die Kartons zu packen und von A nach B zu bringen. Allerdings sollte dieser Zeitraum nicht allzu lang sein, da du in dieser Zeit natürlich doppelt Miete zahlst. Besteht diese Möglichkeit nicht, bietet es sich an, dass du die Möbel zwischenlagerst.
3. Schönheitsreparaturen
Auch die Renovierung, bzw. gewisse Schönheitsreparaturen dürfen nicht vernachlässigt werden. Vor kurzem wurden deine Rechte als Mieter gestärkt: Wurde die Wohnung unrenoviert übernommen, bist du nicht verpflichtet, diese nach dem Auszug zu streichen. Beim Umzug gibt es natürlich ein Übergabeprotokoll, in dem eventuelle Mängel festgehalten werden. Wie du deine Kaution zurück bekommst, liest du hier: Kautionsrückzahlung.
4. Aussortieren und packen
Zudem ist ein Umzug die perfekte Gelegenheit, sich von alten, nicht mehr genutzten Gegenständen zu trennen. Das spart Zeit beim Packen und jede Menge Platz in deinen Umzugskartons. Und seien wir ehrlich: Die alten Bravo-Zeitschriften aus 2003 liest du doch eh nicht mehr, oder? Du musst aber auf keinen Fall alles wegschmeißen. Wie wäre es mit einem kleinen Flohmarkt? Das macht nicht nur Käufer glücklich, es bringt dir auch noch etwas Geld in die Umzugskasse. Oder du spendest einen Teil deiner Möbel oder auch Klamotten.
Beim Packen ist es wichtig, mit System vorzugehen. Es bietet sich an, eine Tasche oder einen kleinen Koffer mit den wichtigsten Sachen (etwas zu Essen, Klamotten, evtl. Medikamente) zu packen.
Umzugskartons dürfen nicht zu schwer sein, also packe nicht all deine Bücher in einen Karton. Zudem sollte ein gewisses Konzept beim Packen da sein, damit du deine Sachen aus dem Wohnzimmer nicht im Bad auspackst.

5. Helfer organisieren
Umzüge sind so eine Sache, für viele oft anstrengend und plötzlich hat niemand Zeit. Damit das nicht passiert, solltest du weit im Voraus Freunde und eventuelle Helfer fragen. Alternativ organisierst du eine Umzugsfirma, die das Packen und sogar das Schleppen für dich übernehmen. Auch lohnt es sich, in diversen Facebook-Gruppen zu fragen, dort gibt es oft Leute, die sich ein paar Euro dazu verdienen wollen und dir mit ihrem Transporter aushelfen. Achte hier unbedingt darauf, nicht abgezockt zu werden oder an unseriöse Menschen zu geraten.
Du hast Kinder oder Haustiere? Organisiere einen oder zwei Helfer, die während deines Umzugs auf Kind, Hund und Co. aufpassen. So langweilen sich die Kleinen nicht und es entsteht weitaus weniger Stress. Wie du stressfrei mit Haustieren umziehst, liest du hier..
6. Kleinkram und Co.
Wie heißt es doch so schön: Kleinvieh macht auch Mist. Damit dir das nicht passiert, darfst du folgende Dinge nicht vernachlässigen: Internet und Telefon um- oder anmelden. Das machst du am besten 30 Tage vor dem eigentlichen Umzug. Wie bei allen anderen Punkten musst du auch hier die anfallenden Kosten beachten und im Auge behalten.
Das Ummelden beim Bürgeramt ist genauso wichtig, hier ist die Warteliste bei Terminen oft lang und es lohnt sich, im Voraus einen Online-Termin auszumachen.
Du ziehst unter der Woche um? Dann musst du deinen Arbeitgeber informieren. In solchen Fällen ist oft ein Sonderurlaub möglich. Urlaubsanträge solltest du aber nicht zu kurzfristig einreichen.
7. Möbelstellplan
Die neue Wohnung oder das neue Zimmer wird sicher anders geschnitten sein, als deine alte Bleibe. Hier ist es sicher sinnvoll, einen groben Plan zu erstellen, welche Möbel wo stehen sollen. Das hilft nicht nur dir bei der Planung, sondern auch deinen Helfern, die dann genau wissen, wo sie die Kartons hinstellen und die Möbel aufbauen sollen. So versinkt dein Umzug sicher nicht im Chaos und du schläfst in der ersten Nacht vielleicht sogar schon im eigenen Bett und nicht auf der Matratze auf dem Boden.
8. Möbel abbauen
Apropos Möbel: Viele Möbel benötigst du die Woche vor dem Umzug wahrscheinlich nicht mehr. Es lohnt sich, diese schon vorher abzubauen, sodass deine Helfer nur noch die Einzelteile tragen müssen und nicht noch selbst abbauen müssen. Auch hierfür kannst du dir schon Helfer organisieren, die dir sicher gerne helfen.
9. Vorstellen und Danke sagen
Es klingt trivial, aber ein Danke ist bei Helfern mehr als angebracht. Möbel und Kartons schleppen ist anstrengend, vor allem ohne Fahrstuhl. Deshalb ist eine kleine Einweihungs-/ Dankes-Party angemessen. Oder du lädst alle am Ende des Tages zum Pizza essen ein, deiner Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt. Deine Feier sollte nur nicht zu laut sein, du willst es dir ja nicht gleich zu Beginn mit den Nachbarn verscherzen.
Im Laufe der nächsten Tage solltest du dich bei den Nachbarn vorstellen, dies machst du am besten in Ruhe.

Wie du siehst, gibt es nach dem Finden einer Wohnung noch so einiges zu planen. Aber mit dieser Liste zum Umzug planen gelingt dir dieses Unterfangen ganz bestimmt.
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