Immobilien besitzen und Voraussetzungen erfüllen
Immobilien erwerben ist gar nicht schwer, oder zumindest einfacher als es vor 10 Jahren noch war. Dennoch ist das leider nicht alles. Zum Einen sollten Sie ausreichend Zeit haben. Vermieten kann zu einer zeitintensiven Angelegenheit werden. Neben dem Erstellen einer Nebenkostenabrechnung gehören viele andere Aufgaben wie kleine Reparaturen, Teilnahme an Eigentümerversammlungen oder aber auch Schlichtung von möglichen Rechtsstreitigkeiten für Sie als Vermieter zu Ihrem Alltag als Vermieter. Sie sehen: Es gehört ein wenig mehr dazu, als einfach eine Wohnung zu besitzen und diese bequem an Mieter abzugeben.
Mietpreis, Kaution und Wohnfläche ermitteln
Sie fragen Sich, wie viel Sie für Ihre Wohnung oder Ihr Haus an Miete verlangen können? Hier ist es sehr hilfreich, zunächst einen Blick auf den Mietspiegel zu werfen. Mit den Kriterien im Mietspiegel wie Lage, Größe, Ausstattung u.v.m. machen Sie sich ein gutes Bild, wie viel Miete Sie verlangen können. Liegt Ihre Immobilie in einem Ortsteil, in dem die Mietpreisbremse greift? Hier darf Ihre Miete höchstens 10% über der ortsüblichen Miete liegen. Greift diese nicht, dürfen es bis zu 20% sein. Bei der Kaution gilt, dass diese drei Nettokaltmieten nicht übersteigen darf. Zudem ist es dem Mieter gestattet, diese in Raten zu zahlen. Eine weitere Möglichkeit ist die der Kautionsbürgschaft. Hier bürgt eine Bank, eine Versicherung oder eine andere dritte Partei für den Mieter. Diese kommt auch für die (hoffentlich nicht) verursachten Schäden und auch Mietrückstände auf. Für die Berechnung der Wohnfläche gibt es in Deutschland keine einheitliche Regelung. Fakt ist aber: Weicht die Mietfläche um mehr als 10% von der angegebenen Fläche ab, kann das für Sie rechtliche Konsequenzen haben.
Mietvertrag entwerfen
Es mag trivial erscheinen, aber es ist wichtig, dass der Mietvertrag eindeutig ist. Sie als Vermieter haben sogar das Recht, diesen nahezu frei zu gestalten – sofern Sie dabei gegen keines der geltenden Gesetze verstoßen. Vorlagen gibt es beim Deutschen Mieterschutzbund und wenn Sie unsicher sind, hilft es auch, den Vertrag gemeinsam mit einem Anwalt zu gestalten. Klar ist, dass Sie mit dem Abschluss eines unbefristeten Mietvertrags eine langfristige Bindung eingehen, denn das Kündigen von Vermieter-Seite aus gestaltet sich kompliziert. Kurzum: Auch der Mietvertrag ist ein wichtiger Punkt auf der Checkliste zur Vermietung einer Wohnung.
Was gehört ins Exposé?
So eine Anzeige für Wohnungsvermittlung oder ein Inserat in einem der gängigen Immobilienportale ist auf den ersten Blick vielleicht gar keine schlechte Idee. Aber oft werden solche Anzeigen überrannt und Sie als Vermieter sind sich nicht sicher, wer von den hundert Bewerbern nun der Richtige ist. Auch die daraus folgenden Massenbesichtigungen sind oft nicht aussagekräftig. Bei Housy findet der Mieter nicht Sie, sondern Sie finden den Mieter. Hier schlagen Sie passenden Mietern Ihre Wohnung vor und finden so die passende Person – ganz einfach und ohne viel Aufwand.

Die Besichtigung
In Zeiten von Wohnraum-Mangel sind Massenbesichtigungen schon der Standard. Hier gibt es allerdings einen großen Nachteil: Potenzielle Mieter lernen Sie hier nur bedingt kennen. Zudem fällt hier die lästige Überprüfung der Mieter (zum Beispiel aus Schutz vor Mietnomaden) weg. Bei Housy hast du direkt alle relevanten Unterlagen des Mieters ohne großen Aufwand und ohne eventuelle Wartezeiten. Das spart nicht nur Zeit, sondern minimiert auch das Risiko, an Mietnomaden zu geraten.
Sie wollen mehr zum Thema Mietersuche erfahren? Lesen Sie hier mehr zu diesem Thema!
Wohnungsübergabe
Nun ist es endlich soweit, Vermieter und Mieter haben sich gefunden. Hierbei sollte bereits die erste Monatsmiete und auch die erste Kaution auf Ihrem Konto sein. Nach Möglichkeit sollten Sie auch einen Zeugen mitbringen, der die Richtigkeit Ihrer Aussagen bei eventuellen Streitigkeiten belegen kann. So hat Ihr Übergabeprotokoll auf jeden Fall Bestand. In das Übergabeprotokoll gehören die Auflistung eventueller Schäden, aber auch der Stand von Strom- Gas- und Wasserzähler. Stand die Wohnung vor der Vermietung leer? Dann teilen Sie dem Stromanbieter umgehend den neuen Namen mit, sonst zahlen Sie am Ende selbst noch. Wechselt nur der Mieter, sind sie raus und müssen nichts mehr tun.
Miete richtig versteuern
Ja, auch als Vermieter gibt es steuertechnisch ein paar Dinge zu beachten. Die eingenommene Miete muss hier wie normales Einkommen versteuert werden. Mieten müssen nicht versteuert werden, wenn diese unter der jährlichen Steuerfreigrenze liegen. Sie müssen die Einnahmen in Ihrer Steuererklärung in Anlage V angeben, es sei denn es handelt sich um Einkünfte aus einem Gewerbebetrieb.
Sinnvolle Versicherungen
Generell sind diverse Versicherungen für Sie als Vermieter definitiv sinnvoll, um sich gegen eventuelle Schäden abzusichern. Sturmschäden werden in der Regel von der Wohngebäudeversicherung übernommen, ab einem Sturm mit der Windstärke 8. Gab es vorher eine Sturmwarnung ist auch kein Nachweis Ihrerseits nötig. Ist durch den Sturm Ihr Hausrat beschädigt, übernimmt dies die Hausratversicherung. Vorsicht geboten ist bei herumfliegenden Dachziegeln – im schlimmsten Fall heißt es, dass Ihr Gebäude schon vorher Schäden hatte, da Gebäude eigentlich jedes Wetter überstehen müssen. Eine gute Idee ist es, dass Gebäude regelmäßig überprüfen und instandsetzen zu lassen.
Bei Schäden durch Überflutung, zum Beispiel durch Dauerregen, bietet sich eine sogenannte “Elementarschaden-Versicherung” an, diese ist eine Ergänzung zur Hausratversicherung.
Auch die Bonitätsprüfung ist ein wichtiger Bestandteil der Mietersuche. Wenn Sie mehr dazu erfahren wollen, lesen Sie unseren Blogpost!

Wie Sie sehen, ist das Vermieten oder Vermieter werden kein Buch mit sieben Siegeln. Es gibt zwar einiges zu beachten, aber mit dieser Checkliste zur Vermietung einer Wohnung wird Vermieten zum Kinderspiel. Noch einfacher ist vermieten bei Housy, hier findest du garantiert den passenden Mieter für deine Immobilie, ganz ohne nervige Anzeige und hunderten von Anfragen. Der Mieter findet nicht Sie, sondern Sie finden den passenden Mieter – und das in nur drei Schritten. Legen Sie die Kriterien fest, nach denen Sie die Mieter auswählen, dann werden Ihnen passende Mieter vorgeschlagen. Wählen Sie den oder die passenden Mieter aus und vermieten Sie Ihre Wohnung – unkomplizierter geht es nicht! Das spart viele Nerven und auf jeden Fall eine Menge Ihrer Zeit.






