Das mindestens Zweitschlimmste, was privaten und auch gewerblichen Vermietern passieren kann, ist der Wohnungsleerstand. Ein leerstehendes Objekt ist nicht mal totes Kapital, sondern vielmehr Negativkapital. Die Unterhalts- und Instandhaltungskosten fragen nicht danach, wie sie gegenfinanziert werden, und laufen kontinuierlich weiter. Nicht zu vergessen, dass sich jeder Mieterwechsel durch die üblichen Abnutzungen und Kleinstschäden bei Ein- und Auszug wertmindernd auf das Objekt auswirken kann. Insofern bedeutet das in den allermeisten Fällen ein unbedingtes Interesse an langfristen Mietverträgen bei möglichst niedriger Fluktuation.
Belegbare Fakten versus Bauchgefühl
Sicherlich lässt sich die Zukunft der Mieter ebenso wenig präzise vorhersagen wie die eigene. Das Leben ist nicht wirklich planbar. Aber zunächst geht es hier um den Moment, um die gegenwärtigen Lebensumstände und die finanziell gesicherte Leistungsfähigkeit der Wohnungsinteressenten. Nur folgerichtig sollten Wohnungsanbieter – wenn überhaupt – allenfalls beiläufig auf ihre Menschenkenntnis und ihr Bauchgefühl vertrauen. Weitaus deutlicher lassen sich die Risiken durch belegbare Fakten minimieren. Der Vermieter sollte sich unbedingt eine Bonitätsauskunft vorlegen lassen, idealerweise auch eine Mietschuldenfreiheitsbescheinigung vom vorherigen Vermieter. Hinzu kommen Dokumente wie der vollständig ausgefüllte Mieterfragebogen, die Kopie vom Personalausweis – mit vorheriger Wohnanschrift – sowie Kopien der letzten drei Einkommensnachweise. Wohlgemerkt: Sie als Vermieter bewegen sich hier nicht auf juristischem Glatteis oder zeigen sich überzogen pedantisch. Sie haben ein Recht auf diese Angaben.
Zahlungsfähigkeit realistisch einschätzen
Die vorgelegten Dokumente müssen natürlich im Sinne aller Beteiligten auch sinnvoll interpretiert werden. Ein Gebot von Sicherheit und weitsichtig menschlichem Umgang gleichermaßen: Niemanden ist damit gedient, wenn der Mieter sich euphorisch in die Wohnung verliebt, sich die Miete aber in absehbarer Zeit nicht mehr leisten kann. Über die Einkommensnachweise und den Arbeitsvertrag können Sie überschlagen, welchen finanziellen Spielraum die Interessenten haben. Die Miete gehört zu den monatlichen Fixkosten, die in machbarer Relation zum Einkommen des Haushalts stehen sollten. Faustregel im ländlichen und kleinstädtischen Raum: Das Nettoeinkommen sollte dreimal so hoch wie die Nettomiete sein; in den höherpreisigen Metropolen kann man einen etwas niedrigeren Quotienten akzeptieren. Wenn Sie dieser möglichen Versorgungslücke mit kumpelhaft verschlossenen Augen begegnen, tun Sie auch dem Wohnungssuchenden nichts Gutes. Wachsam sollten Sie werden, wenn die angeforderten Belege nicht, nur teilweise oder nicht vollständig ausgefüllt vorgelegt werden. Dafür wird es einen Grund geben. Lassen Sie sich den Grund nicht nur blauäugig erklären, sondern belegen und gegebenenfalls die Unterlagen vor (!) Unterzeichnung des Mietvertrages nachreichen.
Zusammenspiel von Bürgschaft und Mietkaution
Entsprechen die Einkommensverhältnisse nicht der Relation zur Höhe der Miete – bei Auszubildenden oder Studenten wird das häufig der Fall sein – können Vermieter eine Bürgschaft durch eine Drittperson fordern. Allerdings gilt es hier, auf die Tücke im Detail zu achten. Zumal die Bürgschaft in direktem Zusammenhang mit der Kaution steht. Dass eine Mietkaution verlangt wird, ist gängige Praxis. Dafür gibt es in der Bundesrepublik festgelegte Regeln. So darf die Kaution höchstens drei Monatsmieten betragen; als Berechnungsgrundlage gilt die Kaltmiete. Der Höchstbetrag der Kaution darf allerdings nicht durch eine Bürgschaft überschritten werden. Exakt das ist der Grund, weshalb diese beiden Sicherheitsbausteine miteinander im unmittelbaren Verhältnis stehen.
Die besonderen Anforderungen der Interessenten-Flut
Dabei steht eine weitere – ganz pragmatische – Schwierigkeit bei der Mietersuche im Raum. Für die Vermieterseite eigentlich ein Luxusproblem, das allerdings nach sinnvoller Organisation verlangt. Angesichts des wenigen zur Verfügung stehenden Wohnraums brauchen Vermieter mit einigermaßen bezahlbaren Objekten heutzutage nicht lange „suchen“. Ganz im Gegenteil; die Interessenten werden sich voraussichtlich die sprichwörtliche Klinke in die Hand geben. Nicht selten, dass Hunderte von potenziellen Mietern sich für eine angebotene Wohnung bewerben. Eine wahre Mieterflut mit den allseits bekannten Massenbesichtigungen. Das Resultat sind unbefriedigende Ergebnisse für beide Seiten. Nennen wir das Prozedere also statt Mietersuche lieber Mieterauswahl. Verbleibt die Frage, ob Vermieter bei einer derartigen Vielzahl von Bewerbern wirklich imstande sein können, den am besten passenden Mieter auszuwählen.
Selbst wenn man wollte, die Zeit reicht nicht
Es ist schlichtweg keine Zeit vorhanden, sich bei gebührender Fairness jedem einzelnen Mietinteressenten ausführlich zu widmen. Wie gerne würde man sich im informativen Gespräch auf Augenhöhe für die wirklich optimalen Kandidaten entscheiden. Wie aber soll das bei den unzähligen E-Mails, Briefen und Telefonanrufen, die den Anbieter erreichen werden – erst recht bei der Besichtigung vor Ort – funktionieren?
Ihre Hauptarbeit übernimmt Housy
Exakt auf diese Frage gibt Housy die stimmige Antwort: Ganz in Ihrem Sinne treffen wir die Vorauswahl und gleichen die Anforderungen der Mieter mit den Wünschen und realistischen Möglichkeiten der potenziellen Mieter ab. Nur bei idealer faktischer Übereinstimmung auf Basis der im housy-Portal hinterlegten Daten werden die Parteien mit entsprechenden Vorschlägen zusammengeführt. Die gesamten Abläufe von der Kontaktaufnahme bis zum möglichen Vertragsabschluss werden auf diesem Weg deutlich schlanker gestaltet. Der Zeitaufwand für die Vermietung wird durch die Vermittlung passgenauer Mieter maßgeblich gesenkt. Auch die von Ihnen gewünschten Unterlagen haben die Interessenten bereits in ihrem Profil hochgeladen oder können unkompliziert online angefordert werden. Weniger Frustration für alle Beteiligten und umso angenehmer, als Sie sich mit wenigen aussichtsreichen Kandidaten ausführlich auseinandersetzen können und keine Energie in das mühsame Durchforsten der Anfragen von nicht in Frage kommenden Wohnungssuchenden investieren müssen. Ihre Lösung für Mietersuche und Mieterauswahl heißt Housy.






